musik | 22 städte im ruhrgebiet

Klavier-Festival Ruhr


5. Mai bis 20. Juli 2017

 
In 69 Veranstaltungen und 22 Städten feiert das Festival die bunte Vielfalt der Musik. Der programmatische Schwerpunkt macht deutlich, wie sich die vielfältigen kulturellen Traditionen im „melting pot“ Amerika in einer reichen, vielgestaltigen und oft unorthodoxen Musik widerspiegeln: Europäische Kunstmusik, afrikanische Folklore und spanische Traditionen verbinden sich zu nordamerikanischem Jazz, zu südamerikanischen Tänzen, zu Märschen und religiösen Hymnen, zu Ragtime, Soul und Gospel, aber auch zu einer vom französischen Impressionismus beeinflussten Moderne, zu Zwölftonmusik oder zu neuen Entwicklungen wie der Minimal Music.


Zu den Höhepunkten des Pianstentreffens gehört ein amerikanisch geprägtes Konzert von Sebastian Knauer am 07. Mai im Ibach-Haus in Schwelm mit Werken von Samuel Barber, Leonard Bernstein, Aaron Copland und George Gershwin. Am 12. Mai widmet sich Pierre-Laurent Aimard im Landschaftspark Nord in Duisburg neben Beethoven der Zweiten Sonate von Charles Ives. Variationen stehen im Zentrum zweier Abende mit Igor Levit am 16. und 19. Mai im Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf: die Goldberg-Variationen Johann Sebastian Bachs, die Diabelli-Variationen Ludwig van Beethovens und The People United Will Never Be Defeated! von Frederic Rzewski. Katia und Marielle Labèque haben ein Werk von Philip Glass in ihrem Programm am 30. Mai im Landschaftspark Nord in Duisburg.


Mit einer Aufführung aller neun Klaviersonaten von Sergej Prokofjew wird der finnische Pianist Olli Mustonen am 12. und 13. Juni in der Stadthalle Mülheim/Ruhr auftreten. Der in Caracas geborene Sergio Tiempo widmet sich am 04. Juli im Ibach-Haus in Schwelm – neben Beethovens Appassionata und Ravels Sonatine fis-Moll – der Vielfalt lateinamerikanischer Klaviermusik. Am 05. Juli improvisiert Gabriela Montero zu amerikanischen Themen in der Historischen Stadthalle in Wuppertal.


www.klavierfestival.de

Vinnitskay_Anna © Foto Gela Megrelidze