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Collagen


bis 5. Januar 2020

 

Im dritten und letzten Teil der Ausstellungstrilogie zur Präsentation der rheinland-pfälzischen Sammlung Meerwein treten im Rahmen des Themenjahres 2019 „Sammlungen“ rund 100 Werke aus der Sammlung Meerwein, der Sammlung Arp und der Sammlung zeitgenössischer Kunst des Arp Museums Bahnhof Rolandseck in einen intensiven Dialog. Im Zentrum steht das künstlerische Prinzip der Collage, das in der Avantgarde und vor allem vom Dadaismus in die Geschichte der Kunst eingeschrieben wurde.

 

Der Künstler Jirí Kolár und das Engagement Gerhard Meerweins in seiner Maier Galerie waren Auslöser für seine über vier Jahrzehnte währende Sammeltätigkeit. Die von Johannes Wasmuth begründeten Anfänge des Künstlerbahnhofs Rolandseck überschneiden sich dabei zeitlich mit der kontinuierlich wachsenden Sammlung Meerwein. Diese Parallelentwicklung gab den Anlass, die Sammlungsbestände umfassend zu analysieren und im Rahmen der dritten Ausstellung der Sammlung Meerwein im Arp Museum Bahnhof Rolandseck ihre Schnittmengen im Hinblick auf das Prinzip der Collage sichtbar zu machen. Sechs Themenbereiche untergliedern die Ausstellung: „Zufall zum Prinzip“, „Geometrische Ordnung“, „Angeschnittene Farben“, „Ironie des Chaos/Auflehnung“, „Dokumentarische Schnittmengen“ und „Räumlich soziale Gemengelage“.

      

www.arpmuseum.org

  • El Lissitzky, Der Konstrukteur, 1924 © Foto Gerhard Meerwein
  • Timm Ulrichs, Abplattung der Erde, 1969 © VG Bild Kunst Bonn 2019, Foto Gerhard Meerwein
  • Stefan Wewerka, Ohne Titel, 1971 © VG Bild Kunst Bonn 2019, Foto Mick Vincenz
  • Hans Arp, Ohne Titel (Amphorenfrau), 1960 © VG Bild Kunst Bonn 2019, Foto Daniel Rettig