ausstellung | bergisch gladbach

Tina Haase

 

bis 05. Mai 2019

 

Die in Köln und München lebende Künstlerin Tina Haase (*1957, Köln) hat zu einer sehr eigenständigen Bildform zwischen Skulptur, Malerei, Performance und Film gefunden. Sie ist eine der vielseitigsten Bildhauerinnen ihrer Generation.

 

In ihrem Werk geht sie grundsätzlich von ganz gewöhnlichen, oft auch von ausrangierten und leicht zu übersehenden Dingen des alltäglichen Gebrauchs aus, die sie einer näheren Erkundung unterzieht – seien es Plastiksiebe, Papierservietten, Kleiderbügel oder Zigarrenschachteln. Durch eine vorbehaltlose Beschäftigung mit den innewohnenden schier unendlichen Form- und Farbvariationen gelangt sie über einfache Schichtungen und Stapelungen zu völlig unerwarteten und bisweilen skurrilen Bildfindungen. Dabei entstehen sowohl organisch-wuchernde als auch geometrisch-architektonisch konstruierte Kunstwerke von spielerischer Leichtigkeit jenseits formalistischer Strenge mit teils humorvollem und teils subversivem Ansatz. Die Auswahl der gezeigten Werke kreist um den Schwerpunkt der hauseigenen Sammlung, die der Kunst aus Papier gewidmet ist.

 

Seit 2007 hat Tina Haase eine Professur für Bildende Kunst an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München inne.

     

www.villa-zanders.de

  • Tina Haase, Hilde, 2018, Garnröllchen auf Holz, 110 x 110 cm, Foto: M. Wittassek
  • Tina Haase, Oh, Maria Theresia, Salonstücke 3, 1995, Glühbirnen, Kunstmuseum Villa Zanders
  • Tina Haase, Aus der Serie der Buntspitzen, 2016, Holz, Papier, Buntstift, Klebefilm, 31 x 24 cm