ausstellung | herford

Ernst Caramelle


bis 26. August 2018

 

Dabei überträgt er die Elemente dieser Gattung in die Gegenwart und erweitert sie um ironische, sinnliche oder poetische Momente – so auch bei der installationshaften Malerei, die eigens für Marta Herford entworfen wurde und den Mittelpunkt der Ausstellung bildet.

 

Aus der Ferne erscheint sie wie ein zweidimensionales Werk und offenbart sich erst beim Herantreten als ein großflächiges Wandgemälde, das sich in einem dahinterliegenden Raum befindet. Was ist Wirklichkeit, was nur Schein?

 

In der Einzelausstellung zeigt Marta Herford anhand von Zeichnungen, Film, „Lichtarbeiten“ sowie der für die Lippold-Galerie konzipierten Wandmalerei Caramelles gewitzte und verblüffende Konzeptkunst. Als bedeutender Vertreter dieser Stilrichtung führt Caramelle die Betrachter durch illusionistische Doppeldeutigkeiten gekonnt in die Irre, die nur durch genaues Hinschauen aufzulösen sind. Wie beinahe alle seine Wandmalereien ist auch das Werk für Marta Herford nur für die Dauer der Ausstellung bestimmt.

 

Seit 1994 ist Caramelle Professor für Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe und wurde dort 2012 zum Rektor ernannt.

       

www.marta-herford.de

 

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Ausstellungsansicht: Ohne Titel, 2018, Marta Herford, Maße variable, Foto: Hans Schröder

 

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Ernst Caramelle Bloomberg SPACE London (Detail), 2010, Wasser, Pigmente, Wand Credit Peter Abrahams