ausstellung | athen & kassel

Documenta 14


bis 17. September 2017

 
2017 werden Kassel (10.06. bis 17.09.) und Athen (bis 16.07.) gleichberechtigte Gastgeber der Ausstellung sein. Damit wird die Position Kassels als zentraler Standort der documenta hinterfragt und ihr eine neue Rolle als Gast in Athen gegeben. Die verschiedenen Orte und die divergenten historischen, sozioökonomischen und kulturellen Gegebenheiten in Kassel und Athen wirken sich ebenso auf den Prozess der Entwicklung beider Teile der Ausstellung aus, wie sie zugleich die einzelnen Kunstwerke inspirieren und beeinflussen. Die documenta 14 versucht, eine Vielzahl von Stimmen in beiden Städten zu erfassen. Vom Blickwinkel der Metropole Athen aus, in der sich Afrika, der Nahe Osten und Asien berühren, erschließt sie auch außereuropäische Kontexte.


1955 wurde die erste documenta in Kassel organisiert. Im Laufe ihrer 13 Ausgaben ist die documenta zu einem Ort großer Debatten über zeitgenössische Kultur und ihre aktuellen gesellschaftspolitischen Kontexte geworden. Sie dient als Forum zur Reflexion und als Instrument, um Kunstgeschichte neu zu fassen und zeitgenössische Ausstellungspraxis neu zu bestimmen.

       
www.documenta14.de


© Foto Startseite:
Methodos, Athen, © Foto: Freddie F.

© Foto Rubrik Ausstellungen:
Marta Minujín, El Partenón de libros (Der Parthenon der Bücher, 1983), Installation, Avenida 9 de Julio, Buenos Aires, Foto: Marta Minujín Archive