ausstellung | wuppertal

Bogomir Ecker


bis 17. Februar 2019

 

Eckers Skulpturen haben die Anmutung technoider Objekte, die als Instrumente zur Wahrnehmung der Welt interpretiert werden können. Er beschäftigt sich mit Phänomenen der Technik und der Kommunikation und erschafft Apparaturen, die, archaisch und futuristisch in einem, unser Bedürfnis thematisieren, die Welt fundamental und wissenschaftlich zu begreifen. In seinem Werk gerät man in ein in sich zusammenhängendes Geflecht an Bedeutungen, Sinnzusammenhängen und Fragestellungen, welche unsere zivilisatorischen und technologischen Grundlagen, unseren Umgang mit Natur und die Möglichkeiten und Grenzen betreffen, uns über sie zu verständigen.

 

Seit Jahrzehnten setzt sich Ecker auch mit der Rolle der Fotografie auseinander. Sein Zugriff auf die Fotografie geschieht immer mit einer skulpturalen Absicht. Bilder aus seiner Sammlung anonymer Pressefotos hat er in großformatigen „Tableaus“ zueinander in Beziehung gebracht.

 

Bogomir Eckers Ausstellung ist als Doppelausstellung an zwei Standorten in Wuppertal konzipiert. Während sich die Von der Heydt-Kunsthalle unter dem Titel „Was das Foto verschweigt“ vornehmlich seiner Auseinandersetzung mit der Fotografie, seinen frühen Nachtfotos, den „Tableaus“ des Künstlers widmet und diese in Wechselwirkung zu einigen ausgewählten Objekten bringt, setzt der Skulpturenpark Waldfrieden das skulpturale Werk in Szene.

 

www.von-der-heydt-kunsthalle.de

 

www.skulpturenpark-waldfrieden.de

 

© Foto Startseite:

Bogomir Ecker, Skiba, 2017, Fideris Schweiz

 

© Foto Rubrik Ausstellungen:

Bogomir Ecker, Was das Foto verschweigt, Installationsansicht

  • Bogomir Ecker, Idylle und Desaster Tableau #16 Detail