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Thomas Scheibitz


1. Februar bis 19. April 2018

 

Ein großes Bildarchiv, aus dem Scheibitz, in geistiger Verwandtschaft zu Aby Warburgs Mnemosyne-Atlas, unterschiedlichstes Bildmaterial kombiniert, dient als Grundlage für Skulpturen und Gemälde, in denen der Künstler direkt lesbare Gegenständlichkeit solange reduziert und umformuliert bis die Arbeiten zu Kippfiguren zwischen autonomer Setzung und gerade noch herstellbarem Welt- und Wirklichkeitsbezug werden.

 

Mit rund siebzig Arbeiten ist dies eine der umfangreichsten Ausstellungen, die der Künstler in den letzten zehn Jahren entwickelt hat, wobei mehr als die Hälfte aller gezeigten Werke neu für die Ausstellung in Bonn entstanden ist. Ergänzt wird das aktuelle Konvolut durch ausgewählte Arbeiten aus den Jahren 1995-2016, die paradigmatisch die Entwicklungslinien, Kontinuitäten, aber auch Neuansätze seines Werks sichtbar machen.

 

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Wilhelm Hack Museum in Ludwigshafen entwickelt und ist dort vom 18. Mai bis 12. August 2018 zu sehen.

 

www.kunstmuseum-bonn.de

 

© Foto Startseite:

Flatland, 280 x 450 cm, Öl, Vinyl, Pigmentmarker auf Leinwand, 2017, Foto Atelier Scheibitz ©Thomas Scheibitz, VG Bild-Kunst, Bonn

 

© Foto Rubrik Ausstellungen:

Cross and Valley, 280 x 160 cm, unterschiedliche Materialien, 2008, Fotograf Jens Ziehe ©Thomas Scheibitz, VG Bild-Kunst, Bonn