ausstellung | frankfurt am main

William Kentridge


bis 26. August 2018

 

Die groß angelegte Ausstellung präsentiert anhand von über 80 teils raumfüllenden Arbeiten und Installationen das ganze Spektrum im Werk des südafrikanischen Künstlers. Kentridge ist international für seine Zeichnungen, Filme, Theater- und Opernproduktionen bekannt. Seine künstlerische Praxis ist grundlegend interdisziplinär und führt unterschiedliche Medien und Genres zusammen.

 

Im Zentrum der Ausstellung steht Kentridges grundlegendes Interesse am Phänomen der Bewegung, an dessen materiell-mechanischer und optisch-illusionistischer Erzeugung. Dafür greift er auf Techniken zurück, die einen weiten zeitlichen Bogen spannen: von automatischen Theatern, die schon in der Antike Konjunktur hatten, über Anamorphosen der Renaissance bis hin zu Vorläufern kinematografischer Apparate des 19. Jahrhunderts. All das erfährt in Kohlezeichnungen, Plastiken, Objekten und Filmen die dem Künstler so eigene Umsetzung im Zeichen des Zufälligen, Schnellen und Provisorischen.

 

Die Ausstellung erstreckt sich über nahezu alle Bereiche und Räume der Liebieghaus Skulpturensammlung: von der Antikensammlung über die Mittelalterräume bis in die Studioli der historistischen Villa Liebieg. Zu erleben ist ein künstlerischer Dialog quer durch das gesamte Museum.

    

www.liebighaus.de

 

© Werk Startseite:

William Kentridge (*1955) Rebus: Stamp/Telephone/Nude (aus Rebus, Serie von 8/9 Bronzeskulpturen), 2013 Bronze, Stempel/Akt: 22 × 26,5 × 16 cm; Telefon/Akt: 22,5 × 26,5 × 24 cm Guss: Workhorse Bronze Foundry, Johannesburg Edition von 12 Courtesy des Künstlers, Johannesburg Foto: Thys Dullaart © William Kentridge, 2018

 

© Werk Rubrik Ausstellungen:

William Kentridge: Untitle (Large Bellows), 2012, Foto: Chris-Waldo de Wet, Courtesy William Kentridge

  • William Kentridge (*1955) in Zusammenarbeit mit dem Stephens Tapestry Studio Streets of the City, 2009 Tapisserie aus Mohair, 440 × 443 cm Edition von 6 plus 2 Künstlerexemplare Courtesy des Künstlers, Johannesburg Foto: David Ballam © William Kentridge