ausstellung | düsseldorf

Taten des Lichts


bis 27. Mai 2018

 

Auch Goethe hat sich vier Jahrzehnte lang immer wieder mit diesen Phänomenen befasst. Seine Schrift „Zur Farbenlehre“ ist nicht nur sein umfangreichstes Werk, vielmehr hielt er es auch für sein wichtigstes. In einer Zusammenschau stellt das Goethe-Museum die beiden einander gegenüber und beleuchtet dabei, was die scheinbar gegensätzlichen Persönlichkeiten miteinander verbindet: den Klassiker und den Avantgardisten des ZERO-Aufbruchs, den malenden Dichter und den dichtenden Maler. Außer der Vorliebe für die Farben des Lichts und die Leuchtkraft der Farbe untersucht die Schau weitere Parallelen der beiden Künstlerpersönlichkeiten, etwa das gemeinsame Interesse an Formen und Strukturen der Natur oder die Inspiration, die beide in der Kunst des Orients fanden. „Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen“, so schon Goethes frühe interkulturelle Einsicht.

 

Die gattungsübergreifende Ausstellung präsentiert zahlreiche selten oder noch nie gezeigte Werke Heinz Macks sowie vielfältige Exponate aus dem Bestand des Goethe-Museums, ferner rare Leihgaben aus Weimar, Dresden und Wien.

 

www.goethe-museum.com

 

© Werk Startseite:

Heinz Mack, Ohne Titel, nach einer Vorlage von Goethe, 1991 Pastellkreide und Sprühfarbe auf Bütten, 76,5 x 111 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

© Werk Rubrik Ausstellungen:

Johann Wolfgang von Goethe, Eigenhändige Niederschrift des Gedichtes Ginkgobiloba aus dem West-oestlichen Divan, datiert auf den 15. September 1815 © Goethe-Museum Düsseldorf

  • Heinz Mack Ohne Titel, 2016 Acryl auf Leinwand, 210 x 223 cm Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn 2017