ausstellung | düsseldorf

SPOT ON: 1937


bis Sommer 2018

 

Der Besuch der Auswahlkommission diente beim ersten Mal der Bestückung der am 19. Juli 1937 in München eröffneten Wanderausstellung „Entartete Kunst“, beim zweiten Mal der vollständigen Entfernung der als „entartet“ gebrandmarkten Kunst. Von den seinerzeit entzogenen Werken sind nur wenige heute wieder im Bestand des Museums Kunstpalast, der weitaus größere Teil ist verschollen oder zerstört, einige Bilder befinden sich in anderen – weltweit verstreuten – Sammlungen. Achtzig Jahre nach den Konfiszierungen aus dem Sammlungsbestand widmet sich das Museum Kunstpalast mit aktuellem Blick diesem durch die Aktion „Entartete Kunst“ erlittenen Verlust. Neben Dokumentationsmaterial sind fünf Gemälde, drei Skulpturen und sechs Arbeiten auf Papier zu sehen.

 

„Wir freuen uns sehr, dass das großformatige Gemälde ‚Drei Badende‘ von Ernst Ludwig Kirchner aus dem Jahr 1913 in unserer Kabinettausstellung bis zum 15. Oktober 2017 mit ausgestellt werden kann. Das Werk war bis zur Beschlagnahme im Museumsbestand und gehört heute der Art Gallery of New South Wales in Sydney.“ (Beat Wismer, Generaldirektor Museum Kunstpalast)

    

www.smkp.de

 

© Foto Startseite:

Ehrenhof während der Ausstellung "Entartete Kunst 1938, © Stadtmuseum Düsseldorf F7108

 

© Foto Rubrik Ausstellungen:

Pauka Modersohn-Becker, Stillende Mutter (verso: Bauer mit Ziegen), 1902, Öl auf Pappe, 72,2 x 48,0 cm, Museum Kunstpalast, Düsseldorf © Museum Kunstpalast - ARTOTHEK