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„Glas ist schön und gefährlich” – Jan Fišar


bis 7. Januar 2018

 

Jan Fišar (1933–2010) studierte in den 1950er-Jahren Bildhauerei an der Hochschule für angewandte Kunst in Prag. Von Beginn seiner künstlerischen Laufbahn an arbeitete Fišar mit den verschiedensten Materialien – Bronze, Holz, Keramik, Stein. Mit Glas befasste er sich erst seit 1966, als die Glaskünstler Stanislav Libenský und Jaroslava Brychtová ihn einluden, an ihrem Projekt für die Weltausstellung 1967 in Montreal mitzuwirken. Diese Ausstellung führte der westlichen Welt erstmals die Qualität der tschechoslowakischen Bildhauerei der Nachkriegszeit vor Augen. Mit großer Selbstverständlichkeit trat hier Glas als ein Material der freien Kunst auf und es wurde in den folgenden Jahren zum hauptsächlichen, bald zum fast ausschließlichen Material in der Arbeit von Jan Fišar.

Im Glasmuseum Hentrich kann das Werk eines besonderen Künstlers in exemplarischer Weise und über 40 Jahre dargestellt werden, durch alle seine deutlich voneinander unterscheidbaren Schaffensphasen. Das Glasmuseum Hentrich ist eine Sammlungsabteilung des Museums Kunstpalast.

    

www.smkp.de

 

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Jan Fišar, „Letzter seiner Art“, 1988, 39 x 50 x 20 cm, Sammlung Frauke Thole, Museum Kunstpalast, Glasmuseum Hentrich (LP 2016-5), Foto: Studio Fuis, Köln

 

© Foto Rubrik Ausstellungen:

Jan Fišar, „Pietà“, 1991, 56,5 x 60 x 30 cm, Sammlung Frauke Thole, Museum Kunstpalast, Glasmuseum Hentrich (LP 2016-27), Foto: Studio Fuis, Köln