ausstellung | köln

Die humane Kamera

 

bis 1. Januar 2018

 

In der Sammlung Fotografie des Museum Ludwig befinden sich zahlreiche Werke, die Heinrich Böll zeigen. Denn als Autor war er selbst begehrtes Motiv der Fotografen. Zu Lebzeiten erschienen zwei Bildbände seiner Porträts, aufgenommen u. a. von Heinz Held. Zu ihm unterhielt Böll eine Freundschaft und ließ sich von ihm auch im privaten Umfeld ablichten, eine bemerkenswerte Ausnahme, da Böll eher kamerascheu war.

 

In neun Fotobildbänden erschienen zu seinen Lebzeiten jedoch auch Texte von Heinrich Böll, neu verfasste oder wiederverwendete. Bölls Verhältnis zur Fotografie kommt ebenso in seinen Romanen und Geschichten über Fotografen und Fotografien zum Ausdruck. Als Motiv und Metapher taucht die Fotografie wiederholt auf, besonders prägnant in „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ (1963). Anhand von etwa 50 Exponaten aus Bildern, Büchern und Texten wird die vielfältige Auseinandersetzung Bölls mit der Fotografie gezeigt.

  

www.museum-ludwig.de

 

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Chargesheimer Heinrich Böll, um 1959 © Museum Ludwig, Köln Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln

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Heinz Held Heinrich Böll mit Manuskript, 1953 Museum Ludwig, Köln © VG Bild-Kunst, Bonn 2017