ausstellung | münster

Tom Burr

 

bis 1. Oktober 2017

 

Der in New York und New Haven lebende Künstler setzt sich seit den späten 1980er Jahren mit Fragen zum öffentlichen Raum in Abgrenzung zum privaten auseinander. Seine Arbeiten stoßen ästhetische Diskurse zu Ortsspezifik, Minimalismus, Dandyismus, Camp und schwule Subkultur an.

 

Tom Burr nutzt die Formensprache der Minimal Art, um sie dann wieder – ganz entgegen ihrer ureigenen Absicht – mit unzähligen Konnotationen und Verweisen aufzuladen. Diese sind oftmals mit der Emanzipation von Subkulturen oder der eigenen Biografie des Künstlers verbunden. Aufgewachsen in den 1960er Jahren in New Haven, verarbeitet Burr in seinen Arbeiten architektonische Einflüsse, etwa den damals vorherrschenden Baustil des Brutalismus, Ikonen aus Musik, Literatur und Politik, sowie Künstlerpersönlichkeiten, in deren Nachfolge er sich betrachtet. Diese Arbeitsweise, die das historische und soziale Umfeld miteinbezieht, hat Tom Burr in den 1990er Jahren vor allem in den USA sehr populär werden lassen.

  

www.westfaelischer-kunstverein.de

 

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Tom Burr "Surplus of Myself" Installationsansicht Westfälischer Kunstverein Foto: Thorsten Arendt Cortesy the artist; Galerie Neu, Berlin und Bortolami, New York

  • Tom Burr "Surplus of Myself" Installationsansicht Westfälischer Kunstverein Foto: Thorsten Arendt Cortesy the artist; Galerie Neu, Berlin und Bortolami, New York