ausstellung | duisburg

Klaus Rinke

 

bis 23. Juni 2019

 

Das MKM Museum Küppersmühle stellt erstmalig umfassend das malerische und zeichnerische Werk des Künstlers Klaus Rinke (*1939, Wattenscheid) ins Zentrum einer Ausstellung. Raumfüllende Grafitbilder mit mehr als vier Metern Höhe und verblüffenden Lichtwirkungen stehen dabei neben kleinformatigen Studien feinster Materialität. Hier verdichtet sich Rinkes Interesse am Wesenskern der Welt: ihrer Kräfte und erdgeschichtlichen Elemente, ihrer Globalität und aktuellen Gefährdung, ihrer Dimensionen wie Zeit und Raum, Körper und Schwerkraft oder der Identität und Wechselwirkung von Frau und Mann. Zu sehen sind rund 240 Werke, darunter viele Großformate.

 

Der ausgebildete Plakatmaler, Vorreiter der Prozesskunst und mehrfache documenta- und Biennale-Teilnehmer begeht während der Ausstellungslaufzeit seinen 80. Geburtstag. Der Künstler lebt und arbeitet nahe Linz/Österreich und unterhält ein Atelier in Los Angeles.

 

Die Ausstellung findet im Rahmen der Reihe „Akademos“ statt, mit der das MKM Museum Küppersmühle seit 2002 die Professoren der Kunstakademie Düsseldorf ehrt. Klaus Rinke lehrte hier von 1974 bis 2004.

      

www.museum-kueppersmuehle.de

  • Klaus Rinke Atelieransicht Werke (v.l.): Der Schrei nach Akzeptanz, Die Neugierige, Kopflastig © Klaus Rinke / Foto: MKM
  • Klaus Rinke Regentropfen nach Tschernobyl, 2003 Polyestertropfen grafitiert und handpoliert Sammlung Würth © Klaus Rinke / Foto: Volker Naumann, Schönaich