ausstellung | leverkusen

Burhan Dogançay


bis 26. August 2018

 

Über einen Zeitraum von fast fünf Jahrzehnten fotografierte und skizzierte Dogançay in mehr als 100 Ländern Hauswände und Fassaden. Die in aller Welt gefundenen und seit 1963 in seiner Malerei und seinen Collagen künstlerisch bearbeiteten Plakate, Hinweisschilder, Graffiti und andere Spuren sind für Dogançay Anzeichen des kulturellen wie auch des politischen Klimas und des Wandels.

 

Die Ausstellung geht von drei Schenkungen aus, die das Museum Morsbroich 2015, 2017 und 2018 erhalten hat, und setzt den Schwerpunkt auf Arbeiten auf Papier. Das Projekt ist eine Kooperation mit der Albertina, die im Sommer 2017 in Wien einen Teil ihrer umfangreichen Dogançay-Bestände zeigte und Hauptleihgeberin dieser Ausstellung ist.

 

Ergänzt wird die Präsentation durch eine Auswahl von Fotografien, die es dem Besucher ermöglichen, mit dem Kamerablick des Künstlers einige der Wände zu sehen, die für Dogançay Spiegel von Gesellschaft und Zeit waren, ein unerschöpfliches Motiv.

 

In Istanbul pflegt das 2004 als erstes türkisches Museum für zeitgenössische Kunst gegründete Dogançay Museum sein künstlerisches Vermächtnis.

 

www.museum-morsbroich.de

 

© Werk Startseite:

Burhan Dogançay, Walls 77 (ii), 1977

Lithografie, 51 x 65 cm, Auflage: 75

Museum Morsbroich, Leverkusen

 

© Werk Rubrik Ausstellungen:

Burhan Dogançay, A Wall in Tel Aviv 3, 1975

Ölkreide, Aquarell, Collage, Holzimitatfolie, Zeitungspapier, Plakatabrisse, 56,5 x 38 cm, Museum Folkwang, Essen

  • Burhan Dogançay A & O, 1973 Gouache, Fumage, 34 x 35,4 cm Museum Folkwang, Essen