ausstellung | duisburg

Erwin Wurm


7. Juli bis 29. Oktober 2017

 

Präsentiert werden Skulpturen, Fotografien, Wandarbeiten, Strickbilder, Rauminstallationen und seine bekannten „One Minute Sculptures“. Darüber hinaus sind eigens für die Ausstellung entstandene Arbeiten zu sehen.

 

Erwin Wurm hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Skulptur an ihre Grenzen zu führen – und darüber hinaus. Bestrickte Wände, schwulstige Skulpturen, Selbstportraits als Essiggurken oder die Inszenierung der Welt als surrealer Zustand: Der Künstler zelebriert Verwirrung stets als kreative Strategie. Überall kann eine Überraschung lauern: „Es geht um die Schwierigkeit, das Leben zu meistern. Egal, ob mit einer Diät oder mit einer Philosophie.“ Im Werk des Künstlers ist nichts so, wie es scheint. Sein Interesse zielt darauf, Alltagsgegenständen den Nutzwert zu entziehen und bekannte Formen neu zu interpretieren.

 

Aktuell ist Erwin Wurm auch mit einer Arbeit auf der 57. Biennale in Venedig vertreten (bis 26. November 2017). Für den Österreichischen Pavillon hat er eine Außenskulptur geschaffen, einen umgestürzten Truck, die für die Besucher begehbar ist.

 

www.lehmbruckmuseum.de

www.museum-kueppersmuehle.de

 

© Foto Startseite:

John Isaacs, Cast from light and dark your Shadow is no different from mine, 2016, Gesso, 27 x 15 x 23 cm, © John Isaacs

 

© Foto Rubrik Ausstellungen:

Ulrike Lienbacher, o. T., 2007, 30 x 23,5 cm, Courtesy Galerie Krinzinger, Wien, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

  • Erwin Wurm, The artist who swallowed the world, 2006, 190 x 140 x 140 cm, Mixed Media, Foto Colin Davison, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017