ausstellung | wuppertal

Imi Knoebel – Bilder


15. Juli bis 3. Dezember 2017

 

Seine Arbeit „Raum 19“, die ab dem 15. Juli 2017 im Skulpturenpark Waldfrieden zu sehen ist, weist zurück in die ersten Jahre seiner Laufbahn und verkörpert zugleich die Kontinuität in seinem Schaffen. „Raum 19“ ist daher mehrfach als Knoebels Schlüsselwerk bezeichnet worden. Beispielhaft zeigen sich hier die Beziehungen von raumgreifenden Körpern zu flächigen Schichtungen. Es sind die Übergänge und Verbindungen, auch der Werke untereinander, die die Rezeption seines Schaffens bestimmen. Dies gilt auch für seine farbigen Tafelbilder, die der Künstler in einer kleinen Auswahl ebenfalls im Skulpturenpark zeigen wird.

 

In seinem über mehr als fünf Jahrzehnte umfassenden Schaffen sprechen Material und Farbe über nichts anderes als sich selbst. Intentionslos sind auch die Beziehungen, in denen sich die Elemente seiner Installationen in immer neuen Varianten zueinander fügen. Knoebels Werke weisen über sich hinaus und werden Teil eines Gesprächs der Kunst mit sich selbst, das der Künstler mit jeder Ausstellung neu inszeniert.

 

Imi Knoebel wurde 1940 in Dessau geboren. Ab 1962 besuchte er die Werkkunstschule in Darmstadt, wo er seinen späteren Freund Rainer Giese kennenlernte und mit ihm 1964 an die Kunstakademie nach Düsseldorf wechselte. Dort wurde er zusammen mit Rainer Giese in die Klasse von Joseph Beuys aufgenommen. Beuys überließ ihnen neben der Beuys-Klasse (Raum 20) einen eigenen Raum (Raum 19), den sie anfangs mit Jörg Immendorff und Blinky Palermo teilten. Die dort entstandenen Werke, etwa eine Serie aus 44 Linienbildern oder die frühe Installation „Raum 19“, sind im Wuppertaler Skulpturenpark zu sehen.

 

www.skulpturenpark-waldfrieden.de

 

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