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Pas de deux


bis 20. August 2018

 

In einem zweijährigen Prozess wurde die Ausstellung von den acht Kuratoren beider Häuser erarbeitet. Ausgewählte Werke ihrer Sammlungen ergänzen sich in unerwarteten Gegenüberstellungen, auch durch Neuvorstellungen nie gezeigter Arbeiten und Leihgaben einer bedeutenden Schweizer Privatsammlung.

 

Die Idee des Tanzes beschreibt das spielerische Moment im Hin und Her zwischen Antike, Mittelalter und Gegenwart sowie die Zusammenhänge durch die Konstanten kultureller Prägung. Mit dem spielerischen Titel versteht sich das Projekt auch als kritischer Kommentar zur geopolitischen Situation. Er macht die Notwendigkeit bewusst, auch in den nicht unmittelbar vom Krieg betroffenen Regionen mit Hochkultur die vielfältigen Aspekte des Menschseins präsent zu halten. Themen wie Zeit und Schöpfung, Kostbarkeit und Transzendenz, Macht und Identität, Schönheit und Lebensfreude, aber auch Todeserwartung und Grabkultur haben angesichts der aktuellen Weltlage einen grundlegenden Wert.

    

www.kolumba.de

 

© Werk Startseite:

Raum 17, Josef Albers, Homage to the Square – Yellow, 1962, Öl auf Masonit; Jesse/Schlafender hl. Petrus, um 1510-1520, Lindenholz mit wenigen Resten alter Fassug (Schenkung Härle); Pascal Schwaighofer, Barre di Materia duttile, 2011, Holz, Gips, armenische Erde, Blattgold

 

© Werk Rubrik Ausstellungen:

Simon Troger, Hl. Michael, München(?), vor 1725, Foto: Lothar Schnepf, ©Kolumba, Köln

  • Wildschwein, 3. Jh., blaues Glas. FO: Köln, © Römisch-Germanisches Museum und Rheinisches Bildarchiv
  • Zwei Graburnen, 2. Hälfte 1./2. Jh. n. Chr., naturfarbenes Glas. FO Köln bzw. Köln, Chlodwigplatz, © Römisch-Germanisches Museum und Rheinisches Bildarchiv
  • Bénédicte Peyrat, Simul et singulis (Kopfwand), Detail, 2006, Acryl auf Leinwand, Foto: Lothar Schnepf, © Kolumba, Köln