ausstellung | düsseldorf

Andreas Achenbach


bis 1. Oktober 2017

 

Der Hochbegabte galt schon früh unter den Düsseldorfer Malern, und bald auch in ganz Europa, als Leitfigur einer neuen Landschaftsmalerei, deren Spektrum vom romantisch inspirierten Frühwerk bis zum nüchternen Spätwerk im frühindustriellen Zeitalter, von meditativen Stimmungslandschaften bis zu dramatischen Seestürmen reicht. Schon als 12-Jähriger wurde er in die Düsseldorfer Kunstakademie aufgenommen und galt mit seinen Seestücken als Begründer eines neuen Hollandismus und als Pionier der Schilderung skandinavischer Landschaften.

 

Trotz seines Ruhms bewahrte sich Achenbach zeitlebens seine Unabhängigkeit und freiheitliche Gesinnung. In Karikaturen wandte er sich während der 1848er-Revolution gegen den preußischen Obrigkeitsstaat.

 

Die Ausstellung soll dazu anregen, dieses große Malergenie des 19. Jahrhunderts unter neuen Vorzeichen zu entdecken und als eine Künstlerpersönlichkeit zwischen den gegensätzlichen Polen Revolutionär und Malerfürst neu zu bewerten.

      

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Andreas Achenbach, Küstenlandschaft, München 1837, Öl auf Leinwand, Privatsammlung © Museum LA8 Baden-Baden

 

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Andreas Achenbach, Ein ächter Volksvertreter, in: Düsseldorfer Monathefte, 1848-1849, Privatsammlung © Museum LA8 Baden-Baden