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Wolfgang-Hahn-Preis 2017


bis 30. Juli 2017


Mit dem seit 23 Jahren jährlich vergebenen Preis ehrt der Förderverein das Œuvre der 1974 in San Francisco geborenen und heute in New York lebenden Künstlerin. Das Spiel mit dem Unbekannten und die Herstellung von Situationen, in denen die Betrachter vollkommen auf ihre individuelle Wahrnehmung ohne Referenzrahmen zurückgeworfen sind, zählen zu den wichtigsten Merkmalen von Trisha Donnellys Arbeit. Eine Annäherung an ihre zum Teil auch immateriellen Arbeiten kann daher letztlich nur in der Begegnung mit ihnen geschehen. Donnellys Vermeidung von Öffentlichkeit, von erklärenden Texten oder namensgebenden Titeln weist auf eine Strategie hin, die sich dem Event- und Spektakelorientierten entzieht. Es ist das Unerklärliche, das Erfahrene oder Erlebte, das Donnelly in ihren Arbeiten erfahrbar zu machen versucht. Im Museum Ludwig ist ihr Werk im Rahmen einer Präsentation bis zum 30. Juli 2017 zu sehen.


Die Jury für den Wolfgang-Hahn-Preis 2017 bestand aus der diesjährigen Gastjurorin Suzanne Cotter, Direktorin des Museum Serralves für zeitgenössische Kunst in Porto, Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig, Mayen Beckmann, Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft für Moderne Kunst sowie Gabriele Bierbaum, Sabine DuMont Schütte, Jörg Engels und Robert Müller-Grünow als Vorstandsmitglieder der Gesellschaft für Moderne Kunst.

     
www.museum-ludwig.de


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Untitled, 2016 Installationsansicht "Trisha Donnelly", Serralves Villa, Serralves Museum of Contemporary Art, Porto, 1. Juli - 10. September 2016 Foto: Filipe Braga © Serralves Foundation, Porto

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Untitled, 2016 Installationsansicht "Trisha Donnelly", Serralves Villa, Serralves Museum of Contemporary Art, Porto, 1. Juli - 10. September 2016 Foto: Filipe Braga © Serralves Foundation, Porto