ausstellung | wuppertal

Peter Schenck


bis 25. August 2019

 

Er erzielte beachtliche kommerzielle Erfolge als Druckgrafiker, Verleger und Hofgraveur von König August dem Starken von Sachsen-Polen. Bis auf wenige Beiträge in der Fachliteratur ist Schenck in den vergangenen Jahrhunderten jedoch beinahe in Vergessenheit geraten.

 

Peter Schenck, „der berühmteste Elberfelder, der jemals in Vergessenheit geriet“, wie die Ausstellung im Untertitel heißt, erarbeitete in seiner Zeit, die als Hochblüte europäischer Bildkunst gilt, zahlreiche Porträts und Landschaftsdarstellungen. Dafür benutzte er unterschiedliche druckgrafische Techniken, und als einer der Ersten druckte er in Farbe. Das Museum verfügt über ein Konvolut druckgrafischer Werke von Schenck, die es nun erstmalig im Rahmen einer Ausstellung zeigt. Die Sonderschau mit den faszinierenden Grafiken soll nicht nur die thematische Vielseitigkeit und Könnerschaft des Künstlers ausweisen, sondern auch ästhetische und technische Fragen beleuchten. Im Dialog mit den Grafiken von Schenck präsentiert die Schau Werke seiner Zeitgenossen.

 

www.von-der-heydt-museum.de

  • Peter Schenck, Bunter Vogel, spätes 17. Jh./ frühes 18. Jh., Farbstich, Von der Heydt-Museum Wuppertal
  • Peter Schenck Religiöse Darstellung, Löwe und Insekten , spätes 17. Jh./frühes 18. Jh., Farbstich, Von der Heydt-Museum Wuppertal
  • Peter Schenck Das Innere der Peterskirche in Rom, spätes 17. Jh./frühes 18. Jh., Farbstich, Von der Heydt-Museum Wuppertal