ausstellung | brühl

MŒBIUS


15. September bis 16. Februar 2020

 

Die Ausstellung präsentiert die visionären Bildwelten des französischen Comiczeichners und Szenaristen Jean Giraud (1938–2012), der unter dem Namen „Mœbius“ international bekannt geworden ist. „Mœbius“ erforschte die Sphären der Träume und der Science-Fiction und setzte surrealistische Techniken wie das „automatische Zeichnen“ ein, um Welten im ständigen Fluss zu schaffen. Utopische Architekturen und futuristische, menschenüberfüllte Megametropolen treffen auf Wüstenlandschaften und schamanistische Reisen durch Raum und Zeit. Bei „Mœbius“ verschwimmen die Grenzen zwischen Comicstrip und bildender Kunst. Mit immenser Vorstellungskraft und präziser Strichführung erschuf er surreale Welten mit ikonischen Figuren wie z. B. den stummen Krieger Arzak, Major Grubert oder die Weltraumfahrenden Stell und Atana. Mit ihnen schickt er auch die Betrachtenden auf Abenteuerreisen in die unendlichen Welten seiner Imagination.

 

Die Retrospektive widmet sich dem umfangreichen zeichnerischen Werk von „Mœbius“ und seinen komplexen Bildgeschichten mit rund 450 Werken: Ausgehend von seinen Notizbüchern („Carnets“), in denen er grundlegende Ideen seiner Bildproduktion konzentriert hat, über kolorierte Zeichnungen, szenisch gegliederte Comicfolgen, Skizzen, abstrakte Gemälde bis hin zu populären Druckgrafiken wird das Spektrum seiner Zeichenkunst dargestellt.

 

www.maxernstmuseum.lvr.de

  • Mœbius, La chasse au mayor, 2009, Acryl auf Leinwand © 2019 Mœbius Production
  • Mœbius, L’homme du Ciguri, 1994, Airbrush und Mischtechnik auf Papier © 2019 Mœbius Production
  • Mœbius, Arzak le rocher, 1995, Gouache und Acryl auf Papier © 2019 Mœbius Production