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Henry Moore


bis 8. Januar 2018

 

Einige der monumentalen Außenskulpturen des englischen Bildhauers werden erstmals auch im Innenraum zu sehen sein.

 

Über die Bedeutung des Monumentalen hat Henry Moore oft selbst reflektiert: „Das durchschnittliche Mittelmaß trennt eine Idee nicht genügend vom prosaischen Alltag; das ganz Kleine oder das sehr Große übt eine zusätzliche emotionelle Wirkung aus.“ Moores „Reclining Figure“ von 1938 gibt bereits eine Vorstellung von der neun Meter breiten Großplastik „Large Reclining Figure“, die der Künstler erst 1984 schuf.

 

Erst der erfolgreiche Verlauf seiner Karriere ermöglichte es ihm, seine Monumentalplastiken zu realisieren. So wurde er vom British Council in Ausstellungstourneen rund um die Welt als Botschafter eines britischen Humanismus vermarktet. Durch diese kulturpolitische Maßnahme kamen deutsche Städte wie Berlin, Bonn, Hamburg oder auch Münster zu ihren markanten Moore-Plastiken im öffentlichen Raum.

 

Moore gelang es, einen visuellen Stil der Moderne von hohem Wiedererkennungswert zu schaffen, indem er Monumentalität durch etwas ausdrückte, was im Wesentlichen eine Umkehrung der üblichen Sehweise war. Die Ausstellung im Arp Museum veranschaulicht die Inspirationsquellen des Künstlers – von der italienischen Renaissance bis zu Hans Arp – und feiert die Wechselwirkung zwischen Architektur und Skulptur, zwischen Innen und Außen, Natur und Kunst.

      

www.arpmuseum.org

 

© Foto Startseite:

Henry Moore, Large Four Piece Reclining Figure, 1972-1973, Reproduced by permission of The Henry Moore Foundation, Foto: Mick Vincenz

 

© Foto Rubrik Ausstellungen:

Henry Moore, Three Standing Figures, 1945, Reproduced by permission of The Henry Moore Foundation, Foto: Henry Moore Archive

  • Henry Moore, Oval with Points, 1968-70, Reproduced by permission of The Henry Moore Foundation, Foto: Chris Kozarich
  • Henry Moore, Reclining Figure, 1984, Reproduced by permission of The Henry Moore Foundation, Foto: Mick Vincenz
  • Henry Moore, Goslar Warrior, 1973–74, Reproduced by permission of The Henry Moore Foundation, Foto: Mick Vincenz