ausstellung | düsseldorf

Liu Xiaodong


bis 19. August 2018

 

Als Maler, der gegen den Absolutismus des kollektiven Denkens kämpft, engagiert er sich für die Vielfalt der Kulturen und die Diversität der Subjektivität. In seinen Werken beschäftigt er sich mit den Bedingungen des Menschseins und thematisiert globale Themen wie Bevölkerungsverlagerung, Umweltkrisen und wirtschaftliche Umwälzungen. Seit Jahren setzt er sich mit Minderheiten sowohl in als auch außerhalb Chinas und subtil-kritisch mit den rasanten Veränderungen der chinesischen Gesellschaft auseinander. Eigens für die Doppelausstellung realisierte Liu Xiaodong in Berlin das Projekt „Transgender/Gay“, für das er die Transgender Sasha Maria van Halbach und den schwulen chinesischen Künstler Isaac Chong porträtierte.

 

Die gemeinsame Ausstellung von Kunsthalle Düsseldorf und NRW-Forum Düsseldorf widmet dem chinesischen Ausnahmekünstler die weltweit erste umfassende Retrospektive. Gezeigt werden Arbeiten aus den Jahren 1983 bis 2018, rund 60 Gemälde, Bildskizzen, Fotografien, übermalte Fotografien, eine digitale Malmaschine, Tagebuchnotizen und der im Ausland gefeierte schwarz-weiße Avantgardefilm „The Days“ (1993) des Regisseurs Wang Xiaoshuai.

 

Die Kunsthalle Düsseldorf gibt einen Überblick über Xiaodongs Malerei. Das NRW-Forum legt den Fokus auf die fotografischen Werke sowie Liu Xiaodongs digitale Auseinandersetzung mit der Malerei und präsentiert auch die zusammen mit Wissenschaftlern entwickelte digitale Malmaschine.

 

www.nrw-forum.de

www.kunsthalle-duesseldorf.de

 

© Werk Startseite:

The last hunters, 2017 Oil on canvas 220 x 260 cm © Liu Xiaodong

 

© Werk Rubrik Ausstellungen:

Self-Portrait, 2010 Oil on canvas 33 x 47 cm © Liu Xiaodong

  • Liu Xiaodong Three Girls Watching TV, 2001 Sammlung Sander / The Sander Collection