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Menschenrechte und Wandgemälde


Aus Anlass des diesjährigen Kölner Chinajahres hat Amnesty International Köln e.V. dem durch das Urban City Leaks Festival 2011 bekannten Verein Colorrevolution e.V. ein gemeinsames Projekt zum Thema Menschenrechte vorgeschlagen. Durch die Gestaltung von großflächigen Wandgemälden (Murals) soll auf Menschenrechtsverletzungen künstlerisch aufmerksam gemacht werden. Insgesamt werden drei Künstler vier verschiedene Wandflächen in Köln gestalten. Das dritte Wandgemälde konnte nun bereits fertig gestellt werden. Es ist auf einer Wandfläche in der Lichtstraße, gegenüber der Live-Music-Hall, entstanden. Ein weiteres Wandgemälde wird im Verlauf der nächsten Monate in Köln entstehen und den vorläufigen Abschluss der Gemäldereihe bilden.

Folgende Themen wurden von den Künstlern in den Murals aufgegriffen:

       Vogelsanger Str. 283: Das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989
       Richard-Wagner-Str. 8: Das angespannte Verhältnis zwischen Tibet und China
       Lichtstraße: China als Wirtschaftsmacht und die Probleme im Bereich Arbeitsbedingungen,
       Umweltverschmutzung, Todesstrafe und Organhandel.

Durch die Wandgemälde sollen die Kölner auf die Menschenrechte im Allgemeinen und die Menschenrechtsverletzungen in China aufmerksam gemacht werden. Gerade nach dem großen Chinafest der Stadt Köln darf nicht vergessen werden, sich weiterhin für die Menschenrechte einzusetzen. Amnesty International Köln e.V. wird dies mit Informationen im Internet und verschiedenen Veranstaltungen und Informationsständen in Köln begleiten. Colorrevolution e.V. möchte mit den Kunstwerken die Kölner inspirieren und das Gesicht der Stadt revolutionieren.

Weitere Informationen hierzu finden sie unter www.colorrevolution.de

  • Lichtstraße © Amnesty International Köln
  • Richard-Wagner-Straße © Amnesty International Köln
  • Vogelsanger Straße © Amnesty International Köln