Franz Josef Wetz

Tot ohne Gott

 

Die meisten Religionen reagieren auf die menschliche Furcht vor dem Ende mit dem Angebot eines ewigen Lebens. Doch wie geht der nicht religiöse Mensch mit der Unausweichlichkeit des eigenen Todes und dem Ableben seiner Nächsten um? Viele behaupten, zwar Angst vorm Sterben, aber keine Angst vorm Tod zu haben. Der Philosoph Franz Josef Wetz sieht darin ein Ausweichmanöver. Wer am Leben hängt, findet sich nicht so leicht mit seiner Vergänglichkeit ab. So natürlich der Tod biologisch auch ist, die Rückkehr ins Nichts erteilt eine bittere Lektion.

 

In seinem neuen Buch reflektiert Wetz die Facetten menschlicher Endlichkeit. Er setzt sich mit dem Altern auseinander, begibt sich an den Abgrund einer tödlichen Krankheit und in die Grauzone zwischen Leben und Tod. Schließlich geht er den Umbrüchen der Sterbe-, Bestattungs- und Trauerkultur auf den Grund und sucht nach Möglichkeiten eines Trostes in der säkularen Kultur.

 

Broschur, 309 Seiten

ISBN: 978-3-86569-249-8 | € 20,-

Verlag: Alibri

www.alibri-buecher.de

  • Cover © Alibri Verlag