Texte von Colin Pantall, Zheng Ziyu, Jonathan Fenby

Magnum China

 

Ende der 1930er-Jahre berichtete er über die japanische Invasion, die das lange isolierte und jetzt von Bürgerkriegen heimgesuchte Riesenreich in einen seiner vielen blutigen Konflikte des 20. Jahrhunderts stürzte. Als Henri Cartier-Bresson 10 Jahre später nach China kam, hatte bereits Mao Zedong die politische Bühne betreten: Am 1. Oktober 1949 rief er die Volksrepublik China aus – was tiefgreifende Folgen nicht nur für das Land selbst haben sollte, sondern langfristig auch die gesamte Weltordnung veränderte. Seit den ersten Reisen von Capa und Cartier-Bresson haben Magnum-Fotografen Chinas politische, ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung begleitet. In Bildern, die um die Welt gingen, verfolgten sie den in der Geschichte wohl radikalsten Wandlungsprozess einer ganzen Nation. Magnum China dokumentiert diesen Prozess in vier Kapiteln mit über 350 Bildern der berühmtesten Magnum-Fotografen und erläuternden historischen Texten – eine Chronologie von Chinas dramatischem Weg der letzten 80 Jahre vom rückständigen Vielvölkerstaat über Maos kommunistische Revolution und die ersten Schritte zur Öffnung nach seinem Tod 1976 bis zum heutigen Global Player mit Weltmachtansprüchen.

 

Gebunden, 376 Seiten

ISBN: 978-3-8296-0850-3 | € 49,80

Verlag: Schirmer/Mosel

www.schirmer-mosel.com

 

Ausstellung "Magnum Manifesto", Kunstfoyer der Versicherungskammer Kilturstiftung, München bis 27. Januar 2019

  • Cover © Schirmer/Mosel Verlag