sept 2011 | stadtzauber fragt

Monatsfrage

Fürchten Sie den Tod?

„Das ist schwer zu sagen:
Ich vermute, dass er nicht so
schlimm ist, letztendlich
wissen wir nicht wie der Tod ist."

„Ich lebe in Nigeria und dort habe ich gelernt,
dass der Tod viel mehr zum Leben gehört.
Durch die täglichen Bedrohungen
aus dem Bürgerkrieg ist der Tod immer präsent.
Ich stehe täglich in der Herausforderung,
damit klar zu kommen und dem Tod
in meinem Bewusstsein mehr Raum zu geben."

„Ja, weil ich das Leben so schön finde."

„Ich habe absolut keine Vorstellung davon,
dass ich nicht lebe. Es ist einfach für mich
vom Kopf her unvorstellbar. Der Tatbestand,
dass man nicht lebt, kann sich der Mensch
nicht wirklich real „erdenken"."

„Den Gedanken ans Sterben
finde ich ganz schlimm, ich will
nach Möglichkeit keine Schmerzen haben
und am besten einfach einschlafen."

„Ja, ich habe Angst, weil ich nicht weiß, was dann
kommt und noch mehr Angst habe ich vor dem Tod,
wenn es einen Menschen in meinem näheren Umfeld trifft."

„Ich denke, der Zeitpunkt ist entscheidend.
Wenn alles gut im Leben gelaufen ist,
kann man den Tod sicherlich besser annehmen.
Für uns als junge Eltern ist der Tod unvorstellbar."

„Nein, selbst nach 78 Jahren
immer noch nicht. Meine Frau
und ich lieben uns seit über
50 Jahren und das ist, was zählt."

„Nein, wer lebt, muss auch sterben."

„Nein, ich bin fest davon überzeugt,
dass ich in eine neue Lebensform übergehe."

„Generell glaube ich, dass man
den Tod mehr fürchtet, wenn es
einem zunehmend schlechter geht.
Das Extreme am Tod empfinde ich
besonders, wenn er in der Familie
eintritt und man selber zurückbleibt."

„Nein, ich bin katholisch und
bin mir sicher, dass nach dem
Tod was Schönes kommt und
dafür lohnt es sich zu leben."

„Nein, nach einem erfüllten Leben
braucht man ihn nicht zu fürchten."

„Er ist einfach realistisch und
gehört zum Leben. Wobei ich
schon finde, dass es besser ist,
wenn man den Termin weiß."

„Eigentlich nicht, ich muss
daran aber auch keinen
Gedanken verschenken, weil
allein der liebe Gott entscheidet,
wann ich sterben werde."

„Fürchten: Nein, nein.
Ich wünsche mir nur, dass ich
etwas Zeit habe, mich darauf
vorzubereiten."

„Ich fürchte ihn nicht,
kann aber sagen,
dass ich Respekt vor ihm habe."

„Ich habe etwas Angst, wenn der Weg
zum Tod mit einem langen Leiden
verbunden ist. Wie ich gelesen habe,
soll der Moment des Versterbens ein
glücklicher sein und somit habe ich
keine Angst vor dem Tod an sich."

© Maurice Cox

„Nein, ich fürchte den Tod nicht.
Ich glaube eher, dass, wenn man
ein hohes Alter erreicht hat,
es auch einfach mal gut ist.
Irgendwann gibt es ja auch keine
neuen Eindrücke mehr und alles
wiederholt sich."