nov 2011 | stadtzauber fragt

Monatsfrage

Wie definieren Sie Armut bzw. was fällt Ihnen zu dem Begriff ein?

„Alles Geld der Welt macht einen
Menschen nicht reich, wenn er im
Leben kein Glück hat."

„Arm ist, wenn ein Mensch keinen Zugang
zu seiner eigenen Kultur bekommt."

„Arm ist, wer sich die Grundbedürfnisse:
Gesundheit, Essen, Wohnen und Bildung
nicht selbstverständlich leisten kann."

„Eine andere Form der Armut kann entstehen,
wenn Menschen sehr häufig unzufrieden sind
und ihren eigentlichen Reichtum nicht sehen."

„Ich empfinde es als Armut, wenn
das Kulturleben einer Stadt durch den
öffentlichen Haushalt stark subventioniert
wird und nicht allen Menschen kostenlos
zur Verfügung gestellt wird."

„Ich empfinde geistige Armut extrem
schlimm und glaube, dass wir in Deutschland
eine Bildungsarmut haben, die immer mehr
dazu beiträgt, dass wir als Gesellschaft
die Chancengleichheit aller hier im Land Lebenden
aus den Augen verlieren."

„Armut ist, wenn man mit den
vorhandenen Mitteln nicht mehr
den Alltag gestalten kann oder
eine andere extreme Art der Armut ist,
wenn man keine Freunde hat."

„Arm ist, wenn man beruflichwie privat
eine große Perspektivlosigkeit spürt
und sich somit der schleichende Prozess einstellt,
vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen zu sein."

„Arm ist, wer keine geistige Weisheit hat."

„90% haben wir geistige Armut um uns herum."

„Wenn man es materiell definieren möchte,
stellen wir fest, dass besonders reiche Menschen
innerlich oft sehr arm sind."

„Armut ist das, was vermögende Menschen
zu viel haben, es definitiv nicht brauchen
und genau das, welches anderen Menschen
zum Leben fehlt."

„Arm ist, Grenzen zu spüren."

„Arm ist, wenn man seine Seele nicht entfalten kann."

„Wer keine Liebe in sich trägt."

„Wenn Menschen unter Brücken schlafen."

„Wenn Menschen kein Mitgefühl haben,
sind sie arm im Herzen."

„Armut ist, das „Nichtsehen“ der
großen breiten Menge von Menschen."

„Als Mensch allein zu sein!"

© Maurice Cox

"Banker sind arm!"