mai 2012 | stadtzauber fragt

Monatsfrage

Was fällt Ihnen zu der Aussage ein: „Ich traue mich zu sein“?

„Ich weiß, dass ich arrogant
wirke und traue mich diesen
scheinbaren Wesenszug nicht zu
verändern.”

„Ich traue mich einfach cool
zu sein.”

„Ich traue mich in allen Lebenslagen
z. B. im Job, in der Familie
und auch sonst als schwuler
Mann zu leben.”

„Ich bin durchweg gutgelaunt.
Auch wenn es der Rahmen
manchmal nicht zulässt, erlaube
ich mir, humorvoll der Situation
zu begegnen.”

„Ich bin 84 Jahre alt und habe
mich lange dagegen gewehrt,
einen Rollator zu benutzen. Jetzt
aber traue ich mich, diesen zu
verwenden und habe meine
Eitelkeit abgelegt. Ich habe somit
ein großes Stück Lebensqualität
in meiner Beweglichkeit wiedergewonnen.”

„Oh, ich traue mich nicht wirklich bei Erwachsenen
meine Meinung zu sagen. Ich versuche für mich, in
diesem Punkt besser zu werden, da ich es jeden Tag
genieße, wenn ich mit Kindern arbeite, bei denen ich einfach
das sagen kann, was ich denke und sie damit ganzkonstruktiv
umgehen – was ich bei Erwachsenen oft vermisse.”

„Ich habe ein sehr starkes
Selbstwertgefühl und das lebe
ich konsequent.”

„Ich traue mich oft störrisch
zu sein.”

„Ich traue mich zu sagen,
dass ich gerne Aufmerksamkeit
bekomme.”

„Ich habe den Mut oft den
Pausenclown zu machen.”

„Akzente zu setzen an Orten,
wo es definitiv nicht passt.”

„Ich habe mich über viele Jahre
lang getraut, als Comedian auf
der Bühne zu stehen.”

„Ich traue mich, dazu zu stehen,
dass ich gerne „funktioniere“.
Ich bin gerne Indianer und
muss kein Häuptling sein.”

„Ich traue mich, meine Agressionen
beim Fussballspielen herauszulassen
und mich dadurch gut zu fühlen.”

„Ich traue mich zu sagen, dass
ich gerne Hausfrau bin, meine
Kinder und meinen Mann gut
versorge und es auch genieße,
vormittags mal shoppen zu
gehen.”

„Ich traue mich gerne auch mal
„fünfe gerade sein“ zu lassen.
Ich denke, dass bringt einen
Prozess oft schneller in die richtige
Richtung als stundenlang zu
analysieren.”

„Ich traue mich verrückt zu
sein, obwohl was ist verrückt?
Ich male z. B. mit Kreide Blumen
an die Wände, die ich in unserer
Großstadt als viel zu grau
empfinde.”

© Maurice Cox

„Ich traue mich, wenn alle
schon das gleiche denken,
kritisch zu hinterfragen, ob das,
was wir denken, wirklich die
richtige Lösung ist.”