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Aki Inomata - Mit-Werden

Bis 01. November 2026 ● Bonn ● Kunstmuseum Bonn

AKI INOMATA versteht ihre Werke als Brücke des Mit-Werdens zwischen Menschen und anderen Lebewesen. Dazu kooperiert sie mit verschiedenen nicht-menschlichen Organismen.

In ihrer 2009 begonnenen Serie Why Not Hand Over a „Shelter” to Hermit Crabs? bietet AKI INOMATA Einsiedlerkrebsen 3D-gedruckte Schneckenhäuser an, auf deren Oberseite sie Gebäude verschiedener weltweiter Städte ergänzt. Schneckenhäuser bieten Einsiedlerkrebsen Schutz vor Fressfeinden. Aufgrund von Vertreibung durch andere Krebse oder wegen ihres Wachstums müssen sie sich im Lauf ihres Lebens aber immer wieder neue Schneckenhäuser als Zuhause suchen. INOMATA erinnert uns mit ihrer Arbeit nicht nur an die Verbindung und das Mit-Werden von Mensch, Tier und Technologie, sondern stellt auch Fragen nach der Bedeutung von Heimat und Nationalität sowie den Folgen von Vertreibung und Flucht.

kunstmuseum-bonn.de

Bildunterschriften und /-nachweise:

1. AKI INOMATA, Why not hand over a shelter to hermit crabs, 2014-15, NYC2, © AKI INOMATA courtesy of Maho Kubota Gallery, Foto: Mareo Suemasa

2. AKI INOMATA, Why not hand over a shelter to hermit crabs, 2014-15, Whitchapel, © AKI INOMATA courtesy of Maho Kubota Gallery

3. AKI INOMATA, Think Evolution #1, Kiku-ishi (Ammonite), Video Still, 2016-2017, © AKI INOMATA courtesy of Maho Kubota Gallery

4. & 5. AKI INOMATA, Memory of Currency Karl Marx, 2025, © AKI INOMATA courtesy of Maho Kubota Gallery, Foto: Hayato Wakabayashi