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Babylol – Babylonische Sprachverwirrung
12. Oktober 2026 ● Bonn ● Theater im Ballsaal
Was geschieht, wenn ein Virus die Sprache zerstört und selbst engste Beziehungen auf die Probe stellt? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Theaterstück „BABYLOL – Babylonische Sprachverwirrung“, das Studierende des Fachgebiets Schauspiel der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft erstmals im Theater im Ballsaal Bonn zeigen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Bonn statt. Mit dabei ist auch die chinesische Science-Fiction-Autorin Xia Jia, auf deren Kurzgeschichte die Bühnenfassung basiert. Im Anschluss an die Aufführung moderiert Prof. René Harder ein Gespräch mit der Autorin und weiteren Gästen.
Im Mittelpunkt steht Anni, deren beste Freundin Lia am sogenannten Babel-Syndrom erkrankt. Die Krankheit zerstört die Kommunikationszentren in Lias Gehirn: Sie verliert ihre Sprache und entwickelt eine Ausdrucksweise, die nur sie selbst versteht. Anni muss sich mit Sprachlosigkeit und Einsamkeit auseinandersetzen – und mit der Frage, wie Nähe möglich bleibt, wenn Verständigung scheitert. Die Inszenierung verbindet Science-Fiction mit einer poetischen Geschichte über Freundschaft, Verlust und Kommunikation. Die Bühnenfassung stammt von Zoran von Waldenfels, der Wirtschaft & Schauspiel an der Alanus Hochschule studiert. Auch Regie und Schauspiel liegen in den Händen der Studierenden: Toni Diegelmann führt Regie. Auf der Bühne stehen Anabella Fingerhut, Emilie Kleinschmidt, Zoran von Waldenfels und Simeon Kuhn. Die künstlerische Leitung hat Prof. René Harder.
Bildunterschriften und /-nachweise:
1. Bildmotiv Babylol
2. Babylol Cast © Foto: Toni Diegelmann