Texte: Nicola Del Roscio & Florian Illies
Cy Tombly
Als einer der bekanntesten Vertreter des amerikanischen abstrakten Expressionismus hat Cy Twombly (1928–2011) hat über viele Jahre hinweg sehr zurückgezogen gelebt. Umso überraschender ist es, dass er einigen Fotografen erlaubt hat, seine Lebens- und Arbeitsweise, in der sich Kunst, Alltag, Mobiliar und Skulptur zu einem unauflöslichen Amalgam vermischten, zu dokumentieren. Angefangen bei Robert Rauschenberg und seinen Bildern vom gemeinsamen Atelier in der New Yorker Fulton Street bis zu Sally Mann mit ihren späten Aufnahmen in Lexington hat Twombly seine Türen einer prominenten Fotografenriege geöffnet: Horst P. Horst, Bruce Weber, François Halard, David Seidner, Deborah Turbeville, Tacita Dean, Alistair Thain, Ugo Mulas und viele andere konnten dem Charisma des Menschen, seiner Kunst und seines besonderen Lebensstils nicht widerstehen. Andererseits war der Künstler selbst ein exzellenter Fotograf, der sein Lebensumfeld und die Entwicklung seines Werks kontinuierlich mit der Kamera festhielt.
Gebunden, 264 Seiten
ISBN: 978-3-8296-0908-1 | € 44,-
Verlag: Schirmer/Mosel
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