festival // Der Bericht wird durch unsere Kultur- und Anzeigenpartner möglich

GHOST 5 - Festival of Butoh, Sound and Vision

19. Juni bis 12. Juli 2026 ● Weltkunstzimmer ● Düsseldorf 

Das Festival bringt Butoh-Tänzerinnen, Soundkünstler:innen und bildende Künstler:innen aus Deutschland, Frankreich, Griechenland und Großbritannien zusammen, um eine experimentelle, stimulierende und immersive Erfahrungslandschaft für Performer:innen und Publikum zu schaffen. In einer Zeit der Beschleunigung und sozialen Vereinzelung will das Festival Räume für Entschleunigung, Selbstzentrierung und respektvolles Miteinander eröffnen. Es fragt: Wie kann Kunst dabei helfen, sich selbst anzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und Resonanz im Gegenüber zu finden? Wie kann das Ich im Wir aufgehen, ohne sich aufzugeben? Der große Publikumszuspruch des letzten Jahres zeigt das wachsende Interesse an dieser besonderen Verbindung von Butoh, Soundart und bildender Kunst. Die kommende Ausgabe knüpft daran an und lädt dazu ein, das Unfertige, Prozesshafte und Gemeinsame zu erleben - und sich dabei vielleicht selbst im Gegenüber zu erkennen. 

Begehbare Rauminstallationen bilden die atmosphärische Kulisse für zwei Performance-Parcours, in denen sechs Butoh-Tänzerinnen und fünf Soundkünstler:innen eine poetische und zugleich kraftvolle Auseinandersetzung mit Fragen individueller und kollektiver Verantwortung inszenieren. Diese Höhepunkte des Festivals finden am 18. und 26. Juni 2026 statt. Die darstellenden Künstlerinnen haben anderthalb Tage Zeit, ihre Ideen zu bündeln und in den Installationen eine einmalige Live-Improvisation zu entwickeln. Unterschiedlichste künstlerische Handschriften und Herangehensweisen treten so in einen intensiven, lebendigen Dialog. Das Publikum erlebt unmittelbar, wie sich Bewegung, Klang und Raum in jedem Moment neu formen - einmalig, unvorhersehbar und geprägt von gegenseitiger Wahrnehmung.

weltkunstzimmer.de

Bildunterschriften und /-nachweise:

1. Yuko Kaseki © Foto: David Jennings

2. © Andreas Schmitten

3. Alisa Bergers "Automated Expressions: Invisible People Triptych" zeigt den Film "Invisible People" (71 Min.) aus seiner linearen Form herausgelöst als Video Triptychon © Alisa Berger