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Jazzfest Bonn 2026

17. April bis 09. Mai & 27. Juni 2026 ● Bonn ● verschiedene Spielorte Bonns

In einer Zeit, in der Musik zunehmend von Algorithmen kuratiert und von künstlicher Intelligenz generiert wird, stellt Festivalleiter Peter Materna den menschlichen Faktor in der Kunst in den Mittelpunkt. Der Auftakt gebührt Saxophonist Jan Garbarek, der das Festival in der frisch sanierten Beethovenhalle eröffnet und damit den Jazz zurück in einen der bedeutendsten Konzertsäle der Stadt bringt.

Im weiteren Verlauf präsentiert das Jazzfest Bonn internationale Größen wie John Scofield, Billy Cobham, Wolfgang Muthspiel und Rabih Abou-Khalil. Auch herausragende Künstler:innen wie Donny McCaslin, Hildegunn Øiseth, Shake Stew oder Theresia Philipp prägen die diesjährige Ausgabe. 

2026 wird auch ein Fest der Stimmen. Neben weltweit bekannten Sänger:innen wie Kurt Elling und Silje Nergaard stehen zahlreiche Entdeckungen und regionale Größen auf der Bühne: Lau Noah, Yumi Ito, Nicole Zuraitis oder das Vokalquartett Of Cabbages And Kings zeigen, wie facettenreich vokaler Jazz heute klingt.

Mit einem doppelten Bigband-Abend endet im Telekom Forum die Hauptspielzeit des Festivals. Zunächst tritt dort das Fuchsthone Orchestra auf. Den glanzvollen Abschluss gestaltet das UMO Helsinki Jazz Orchestra mit US-Vokalstar Jazzmeia Horn, die damit ihr Comeback auf deutschen Bühnen feiert.

Im Juni folgt ein hochkarätiger Nachklang: Beim Jazzfest Bonn Extended im Opernhaus gastiert mit Esperanza Spalding eine der prägendsten Musikerinnen des zeitgenössischen Jazz. Sie steht wie kaum jemand sonst für die Verbindung von Virtuosität, Menschlichkeit und kreativer Freiheit, die am Jazz begeistert.

jazzfest-bonn.de

Bildunterschriften und /-nachweise:

1. Jazzmeia Horn © Horn

2. Kurt Elling © Dave Stapleton

3. Silje Nergaard © Photo: by Mathias-Bothor

4. Gerald Clayton © Ogata

5. Nicole Zuraitis © Melissa Isabel

6. Shai Maestro © Lorena Dini