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Maus, Geld, Gespenster

13., 14. & 21. Juni und 02. Juli 2026 ● Essen ● Grillo-Theater 

In „Maus, Geld, Gespenst“ entspinnt sich ein vielschichtiges Geflecht zwischen Berlin und Beijing. Fünf Figuren, alle unentrinnbar miteinander verbunden, taumeln zwischen den Welten, haben Sehnsüchte, suchen Hoffnung und Halt. Im Zentrum steht Lin, eine Sexarbeiterin, die ihr Leben lang unterschätzt wurde und jetzt Geld nach Hause schickt. Einer ihrer Klienten, Herr Maus, in den sie sich verliebt, kämpft mit Schulden und der Obsession, überall seinen verstorbenen Sohn wiederzuerkennen. Lins Bruder Ming, ein gescheiterter Akademiker, ringt mit familiären Erwartungen und dem Verlust seiner Frau Lina, die vor kurzem gestorben ist. Linas Schwester Sarah, die im Labor Mäuse seziert, gibt der traditionellen chinesischen Medizin die Schuld am Tod ihrer Schwester und verzweifelt über ihren Schmerz – bis sie der Streamerin Feng begegnet, die vor laufender Kamera Essen verschlingt und in Sarah einen neuen, fragilen Wunsch nach Nähe auslöst.

„Maus, Geld, Gespenst“ ist ein Stück zwischen den Kulturen, über Rassismus und Diskriminierung, über das Menschsein und die Suche nach Antworten in einer zerklüfteten Welt. Die fünf Figuren kämpfen gegen Ausgrenzung, Vereinzelung und gesellschaftliche Zwänge und werden heimgesucht von ihren eigenen Schicksalen und ihrer Geschichte. Zwischen realen und surrealen Räumen verschränken sich harte Realität und traumhafte Bilder; Menschen und Mäuse, Götter und Geister treten selbstverständlich nebeneinander auf. Zart und offen, präzise und metaphorisch entwirft das Stück ein poetisches und rasantes Panorama widerständiger, starker und verletzlicher Figuren auf der Suche nach Liebe, Zugehörigkeit und einer eigenen Zukunft. 

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Bildunterschriften und /-nachweise:

1. "Maus, Geld, Gespenst" von Sunan Gu; Auf dem Bild: Mansur Ajang (Mr. Maus) © Foto: Nils Heck

2. "Maus, Geld, Gespenst" von Sunan Gu; Auf dem Bild: Christopher Heisler (Ming),  Maddy Forst (Lin), Mansur Ajang (Mr. Maus) © Foto: Nils Heck

3. "Maus, Geld, Gespenst" von Sunan Gu; Auf dem Bild: Pablo Alvarado (Feng), Mansur Ajang (Mr. Maus), Christopher Heisler (Ming), Maddy Forst (Lin) © Foto: Nils Heck