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NO GO

17. und 18. Juli & 06. bis 08. August 2026 ● Köln ● Ottoplatz Köln 

Grenzen sind das Thema unserer Zeit. Ob es um Außengrenzen, um das Verhältnis zwischen den Geschlechtern oder um die soziale Grenze zwischen Oben und Unten geht – gesellschaftliche Konfliktlinien wirken zunehmend wie Fronten in einem erbittert geführten Krieg. Diskriminierung, Hassrede und Ausgrenzung als Mittel im Kampf um gesellschaftliche Macht sind Alltag geworden. 

NO GO thematisiert als künstlerische Intervention im Stadtraum die Allgegenwart und die verletzende Wirkung diskriminierender und ausgrenzender Praktiken. Dafür steht als zentrales Element, mit dem die Performer:innen agieren, der Zaun. Mit diesem eben einfachen wie wirkungsvollen Mittel zeigt NO GO, dass Diskriminierung wehtut, egal welches Gesicht sie trägt. NO GO zeigt aber auch, dass man sich wehren kann. Opfer sein ist kein Schicksal! 

Der Ottoplatz ist ein Transitort und als solcher geprägt von Anonymität und Vereinzelung. Vom Tiefbahnsteig des benachbarten Deutzer Bahnhofs nahmen zudem die Deportationen von jüdischen Menschen, Sinti und Roma aus dem Rheinland ihren Ausgang. NO GO interveniert bewusst an dieser Stelle im Stadtraum und setzt ein Zeichen gegen gesellschaftliche Trennung, gegen Ausgrenzung, gegen jede Diskriminierung.

angiehiesl-rolandkaiser.de

Bildunterschriften und /-nachweise:

1. & 2. "NO GO" Hiesl + Kaiser © Foto: Roland Kaiser