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Requiem für eine marode Brücke

April-Termine verfügbar ab dem 1.3.26 ● Köln ● Kolumba 

Wenn Stadtplanung ein Konzert wäre, wie würde sie klingen, die lebenswerte Stadt der Zukunft? Wie singt man von »Brückensanierung« und »Transformation«, wie intoniert man »Verschattungsstrategie«? Und welche Stimmen kündigen den ökologischen Wandel an? Wir sprechen mit Menschen aus Baugewerbe und Stadtentwicklung, mit Ökonominnen, Zukunftsforschern und Aktivistinnen über die bestehenden Pläne für ein zukunftsfähiges Köln – und über die Widerstände, denen sie begegnen.

Aus den so gewonnenen O-Tönen entsteht ein Musiktheaterstück von Kölnern für Köln, ein Stimmenkonzert für drei Schauspielerinnen, zwei Kölner Chöre und eine Stadt der Zukunft. »Denn wir haben hier keine bleibende Statt, sondern die Zukünftige suchen wir«, heißt es in Johannes Brahms’ Requiem, das, gesungen vom Kölner Domchor, aus den maroden Stadtmauern dringt. Die Regisseurin Anna-Sophie Mahler ist Spezialistin im Verweben von Recherchematerial und Musik. 

Aufführungstermine werden nach und nach veröffentlicht.

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