ausstellung | wuppertal

Joan Miró


bis 24. November 2019

 

Anknüpfend an die kleine Sonderschau mit drei Arbeiten aus dem Spätwerk Joan Mirós (1893–1983), die bereits im November 2018 für drei Monate im Skulpturenpark Waldfrieden zu sehen war, präsentiert der Skulpturenpark nun eine etwas größere Ausstellung mit Werken des spanischen Künstlers. Erneut geht es um das Spätwerk Mirós, aus dem der Skulpturenpark eine Auswahl bildhauerischer Arbeiten zeigt. Die Ausstellung kann aufgrund einer Kooperation mit dem Yorkshire Sculpture Park realisiert werden. Die bereits im vergangenen Jahr gezeigten Arbeiten Mirós, die die Successió Miró dem Skulpturenpark als Dauerleihgaben zur Verfügung stellt, werden in die Ausstellung integriert, bevor sie ihren dauerhaften Aufstellungsplatz im Skulpturenpark Waldfrieden finden.

 

Anfangs noch vom Dadaismus und Surrealismus beeinflusst, vollzog Miró Mitte der 1920er-Jahre einen grundlegenden Stilwechsel: Nach seinem Kunststudium in Barcelona setzt sich sein anfänglich noch gegenständliches Schaffen zunehmend mit den von Frankreich aus die Welt erobernden Kunstströmungen auseinander. Mit seiner Übersiedlung nach Paris zeigt sein Werk zunächst noch fauvistische und kubistische Einflüsse, bevor er sich dem Surrealismus anschließt. Wie andere namhafte Künstler seiner Zeit betätigt er sich nicht nur als Maler und Grafiker, sondern mit zunehmendem Alter auch als Keramiker. Ebenso bedeutsam ist sein bildhauerisches Schaffen, das einen wesentlichen Teil seines Werkes ausmacht und ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter der Klassischen Moderne machte.

    

www.skulpturenpark-waldfrieden.de

  • Joan Miró, Tête, 1974. © Successió Miró, ADAGP, Paris and DACS, London 2012. Courtesy Yorkshire Sculpture Park. Photo © Jonty Wilde
  • Joan Miró, Figure, 1976 (foreground). Tête, 1974 (background). © Successió Miró _ ADAGP, Paris and DACS, London 2012. Courtesy Yorkshire Sculpture Park. Photo © Jonty Wilde