ausstellung | bochum

doing identity


25. Januar bis 4. Februar 2018

 

Auf einem thematisch gegliederten Parcours verschiedener Stationen kann man alltägliche Ich-Formulierungen nachvollziehen. Der Streifzug beginnt bei der Befragung der menschlichen Sammelleidenschaft, führt von der Gattung Porträt zu aktuellen Männlich- und Weiblichkeitsinszenierungen. Er stellt Familie, persönlichen Geschmack, Kunst und Kultur als identitätsstiftende wie differenzierende Felder dar. Bilden Porträt und Selfie unser Ich ab oder formen sie das, was wir in der Rückschau als die eigene Individualität auffassen? Wohnt ein Ich in uns oder wohnt es vielmehr in den Schnittstellen zum Wir, in den Dingen, mit denen wir uns umgeben? Formt es sich in der Kleidung, die wir tragen, in den gekauften Möbeln und Kunstwerken? Migrations- und Flüchtlingsdynamiken zeigen aber auch, dass „doing identity“ in vielen Gesellschaften kaum möglich ist.

 

Das Kunstmuseum Bochum eröffnet mit diesem Projekt einem jungen Kuratorenkollektiv des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn die Chance, erstmals eine Ausstellung dieses Umfangs nahezu selbständig zu konzipieren und zu realisieren.

    

www.kunstmuseumbochum.de

 

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Wolfe von Lenkiewicz, Goethe, oil on canvas, 182 x 232cm. © Wolfe von Lenkiewicz / Foto: Lea Gryze

 

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© Emeli Theander, Growing Mad, 2009, Öl auf Leinwand, 120 cm x 90 cm