ausstellung | köln

Doing the Document


bis 6. Januar 2019

 

All diese Fotografen eint ein dokumentarisch-künstlerischer Ansatz, der mit „Doing the Document“ vorgestellt und zugleich befragt wird. Der Ausstellungstitel löst bewusst die vermeintlichen Gegensätze von „herstellen (do­ing)“ und „dokumentieren“ auf, um die immer wieder beschworene „Krise der Repräsentation“ im Werk von 20 Fotografen und deren Rezeption auszuloten. Wo endet das Dokument und wo beginnt die künstlerische Geste? Dies ist eine Frage, die in der Geschichte der Fotografie immer zur Diskussion stand und auch heute, in postfaktischen Zeiten und der zunehmenden Ästhetisierung von Archiv- und Dokumentationsmaterial, in der zeitgenössischen Kunst wieder neu zu verhandeln ist.

 

Zu verdanken ist diese Ausstellung einer Schenkung von über zweihundert Werken deutscher und amerikanischer Fotografen durch die Kölner Familie Bartenbach, die die Sammlung des Museums Ludwig kürzlich substanziell erweitert hat. Ergänzend zu den reichen Bildkonvoluten vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, beinhaltet die Sammlung Bartenbach auch Quellenmaterial, das im Zuge der Ausstellung erstmals wissenschaftlich erschlossen wird.

 

www.museum-ludwig.de

 

© Bild Startseite:

Gabriele und Helmut Nothhelfer, Junge Frau mit Zigarette auf dem Fest der Schlüterstraße, Berlin 1979, 1979, Gelatinesilberpapier, 20,8 × 29,1 cm, Ed. 10/12 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Reproduktion: Rheinisches Bildarchiv Köln

 

© Bild Rubrik Ausstellungen:

Karl Hugo Schmölz, Bahnhofsbuchhandlung, 1957, Gelatinesilberpapier, 22,4 × 16,7 cm, © Archiv Wim Cox, Reproduktion: Rheinisches Bildarchiv Köln

  • Boris Becker Goat Stable, (Ziegenstall), 2007 C-Print & Diasec 50 × 50 cm Ed. 2/5 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Reproduktion: Rheinisches Bildarchiv Köln