ausstellung | brühl

Robert Wilson


bis 26. August 2018

 

Die Schau fügt sich damit in eine Reihe spartenübergreifender Ausstellungen des Museums ein, die zuvor Künstler wie David Lynch und Tim Burton präsentierte.

 

Die Produktion ist mehr als eine bloße Hommage – vielmehr versteht sie sich als eine Art imaginäre Zusammenarbeit zweier großer visionärer Künstler. Denn Robert Wilsons Ausstellung ist maßgeblich inspiriert durch seinen geistigen Mentor Max Ernst, dessen kreativem Prozess er sich unmittelbar verbunden fühlte, als er 2017 das Museum besuchte und Fotos von Max Ernst studierte.

 

Robert Wilson inszeniert in Brühl rund 400 Objekte seiner insgesamt etwa 11.000 Stücke umfassenden Sammlung, die aus verschiedenen Kulturen, Epochen und Kontinenten stammen, darunter Figuren, Masken, Federschmuck (aus einer deutschen Privatsammlung), Textilien, Schuhe, Fundstücke sowie Videos, Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Schriftstücke. Die Rauminstallation stellt nicht das einzelne Objekt in den Vordergrund, sondern lässt es Teil einer Art surrealer Kunst- und Wunderkammer mit eigens dafür geschaffenem Sound- und Lichtdesign werden.

 

Der Schriftsteller Louis Aragon bezeichnete Robert Wilson bereits im Jahr 1971 anlässlich der Aufführung von Wilsons Bühnenwerk „Deafman Glance“ als den legitimen Erben des Surrealismus. Der Titel der Schau „The Hat Makes The Man“ (Der Hut macht den Mann) zitiert einen frühen Dada-Werktitel von Max Ernst. Die Ausstellung entsteht in exklusiver Zusammenarbeit mit dem Künstler, seinem Studio (RW Work) und dem Watermill Center, das Wilson 1992 als kreatives Laboratorium für junge und etablierte Künstler aus aller Welt auf Long Island, New York, gründete und als dessen künstlerischer Leiter er bis heute wirkt.

          

www.maxernstmuseum.lvr.de

 

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Ausstellungsansicht © Max Ernst Museum Brühl des LVR - Lucie Jansch

 

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Ausstellungsansicht © Max Ernst Museum Brühl des LVR - Lucie Jansch

  • Ausstellungsansicht © Max Ernst Museum Brühl des LVR - Lucie Jansch