ausstellung | düsseldorf

Carmen Herrera


bis 8. April 2018

 

In den 1950er-Jahren schuf sie die ersten radikal geometrischen Abstraktionen, es entstand eine Serie schwarz-weißer Streifenbilder. Von Paris nach New York zurückgekehrt, konzipierte Herrera ihre wohl wichtigste Serie "Blanco y Verde" (1959–1971). In den Gemälden mit grünen und weißen Farbflächen lotet sie experimentell die Grenzen der Malerei aus. In der Folge entstehen in den 1960er-Jahren auch die sogenannten „estructuras“. Diese nach Vorzeichnungen modellierten Skulpturen sind Auseinandersetzungen mit der architektonisch orientierten Abstraktion. Die Arbeiten aus den vergangenen Jahren verdeutlichen, dass Herreras radikale Farbflächenbilder bis heute nichts von ihrer Signalwirkung eingebüßt haben: ob rund, eckig oder rautenförmig, mit scharfer Linienführung und klaren, bestechenden Farben.

 

Die mittlerweile 102 Jahre alte Künstlerin verkaufte ihr erstes Bild im Alter von 89 Jahren. Bis heute entstehen in ihrem New Yorker Atelier kraftvolle Arbeiten. Die Ausstellung im K20 zeigt rund 70 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur.

          

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Carmen Herrera, Green and Orange, 1958, Acryl auf Leinwand, 152,4 x 182,9 cm, Sammlung Paul and Trudy Cejas, © Carmen Herrera Foto: © Kunstsammlung NRW

 

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Verde De Noche, 2017, Acryl auf Leinwand, 182,9 x 121,9 cm, Courtesy Lisson Gallery, © Carmen Herrera Foto: © Kunstsammlung NRW

  • Carmen Herrera, Halloween, 2011, Acryl auf Leinwand, 91,4 x 91,4 cm, Courtesy Lisson Gallery, © Carmen Herrera Foto: © Kunstsammlung NRW