ausstellung | bonn

Georg Herold


21. September 2017 bis 7. Januar 2018

 

Im bewusst beiläufigen Charakter der Arbeiten, die neben Malerei, Skulptur, Installation und Objekten auch Texte und Videos umfassen, spiegelt sich dabei eine künstlerische Grundüberzeugung, die eine genau kalkulierte Unfertigkeit als Strategie gegen den Mythos der Perfektion und des Meisterwerks stellt. Seine Werke aus Materialien und Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs setzen sich kritisch und ironisch mit kunsthistorischen, gesellschaftlichen, politischen wie auch mit religiös-ideologischen Denkgewohnheiten auseinander und versetzen den Betrachter in eine immer wieder überraschende Konfrontation mit seinen eigenen Kunsterwartungen.

 

Der 1947 in Jena geborene Künstler gehört seit den 1980er-Jahren zu den prägenden Künstlerfiguren innerhalb der internationalen Gegenwartskunst und ist in nahezu allen richtungsweisenden Gruppenausstellungen der letzten Jahrzehnte, u. a. der documenta IX oder den Skulptur Projekten Münster 1997, vertreten gewesen.

          

www.kunstmuseum-bonn.de

 

Foto Startseite:

Georg Herold, Mandelbrot - Fragen Sie mal meine Mutter!, 1993, Dachlatten, Baumwolle, Wolle, 210 x 260 cm, Stedelijk Museum, AB Amsterdam, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

Foto Rubrik Ausstellungen:

Georg Herold, Blühendes Leben, 2009, Dachlatten, Schrauben, Leinwand, Zwirn, Lack, 373 x 132 x 102 cm, Foto: Steven White, London, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

  • Georg Herold, Deutschland in den Grenzen von 1937, 1985, Dachlatten beschriftet, ca. 300 x 240 cm, Leihgabe der Bundesrepublik Deutschland – Sammlung Zeitgenössische Kunst, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017