ausstellung | frankfurt am main

Soziale Fassaden


bis 9. September 2018

 

Er steht darüber hinaus auch für oft idealisierte gesellschaftspolitische und soziale Konstruktionen, die in den Arbeiten der Künstler als Trugbilder enthüllt werden. In Zeiten eines tiefgreifenden Wandels, der mit grenzübergreifenden Problemen wie Umweltverschmutzung, neuen zivilisatorischen Herausforderungen durch Urbanisierung und überholten kulturellen Idealbildern einhergeht, stellt die Ausstellung Fragen nach dem künstlerischen Umgang mit diesen Phänomenen. Die präsentierten Arbeiten legen offen, was hinter der Fassade des schier grenzenlosen Fortschrittsgedankens der Globalisierung passiert. So deckt etwa die Künstlerin Sarah Morris in ihrem Film „Beijing“ (2008), der während der perfekt inszenierten Olympischen Spiele entstanden ist, die tiefgreifenden Veränderungen der chinesischen Gesellschaft auf, die sich seit der Öffnung des Landes gen Westen abzeichnen. Dabei entwirft sie ein feinfühliges Porträt eines neokapitalistischen Staates in einer Phase zwischen extremer Selbststilisierung und Kontrollsucht. Die Ausstellung zeigt auch Arbeiten von Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Michael Beutler und Tue Greenfort sowie eine Skulptur von Martin Kippenberger. Diese Arbeiten sind Schenkungen der DekaBank, die mit ihrem langjährigen Engagement das MMK und MMK2 begleitet.

     

www.mmk-frankfurt.de

 

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Cerith Wyn Evans

„...rinsed with mercury throughout to this bespattered fruit of reflection, rife with distortion (each other, clouds and trees). what made a mirror flout its flat convention? surfacing as a solid ... and what was the sensation when stars alone like bees c, 2009, © Cerith Wyn Evans, Foto/photo: Axel Schneider

 

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Tue Greenfort, Medusa, 2007 © Tue Greenfort, Foto/photo: Axel Schneider

  • Martin Kippenberger, NO NATI, 1987 Detailansicht/detail view, DekaBank Kunstsammlung, © Estate of Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Cologne, Foto/Photo: Wolfgang Günzel