ausstellung | neuss

Park Seo-Bo Minjung Kim


bis 29. März 2020

 

Hierfür stellt die Langen Foundation ihr gesamtes, von Tadao Ando entworfenes, Museum zur Verfügung. In der Tradition der außergewöhnlichen Sammlung von asiatischer Kunst der Familie Langen wird ein interkultureller Brückenschlag zwischen Ost und West ermöglicht, der Tradition und Moderne auf anschauliche Weise miteinander verbindet.

 

Kim ist bekannt für ihre collagierten Arbeiten mit Schichten von Hanji-Papier, dem traditionellen koreanischen Papier, das aus der Rinde des Maulbeerbaums hergestellt wird. Mit ihren abstrakten Kompositionen gilt sie als eine der wenigen weiblichen Künstlerinnen in der Nachfolge der „Dansaekhwa“, einer Bewegung der Nachkriegszeit in Korea.

 

Als Begründer und wichtigster Repräsentant dieser koreanischen monochromen Malerei gilt Park Seo-Bo. Er begann zunächst, mit westlicher Abstraktion zu experimentieren, insbesondere der Art Informel, die er während seines Aufenthalts in Paris 1961 kennenlernte. Schon bald arbeitete er jedoch nach einer eher nach innen gerichteten Methode, die ihre Ursprünge in der taoistischen und buddhistischen Philosophie sowie in der koreanischen Tradition der Kalligrafie hatte.

 

Im Unterschied zu einer jüngeren Generation koreanischer Künstler beschäftigen sich Minjung Kim und Park Seo-Bo nicht mit Popkultur und sozialen Themen, sondern setzen Traditionen und Methoden der asiatischen Kultur in einen Dialog mit westlicher Kunst. Mit insgesamt 70 Werken wird eine breite Übersicht in jeweils zwei Einzelpräsentationen gezeigt.

     

www.langenfoundation.de

  • Ausstellungsansicht Langen Foundation Park Seo-Bo | Minjung Kim Foto: Kai Werner Schmidt © Langen Foundation
  • Ausstellungsansicht Langen Foundation Park Seo-Bo | Minjung Kim Foto: Kai Werner Schmidt © Langen Foundation
  • Park Seo-Bo Ecriture No. D, 1994 Mixographia technique on handmade paper (76 X 56cm) © Park Seo-Bo Photo © the artist studio