ausstellung | bonn

Ferdinand Hodler

 

8. September 2017 bis 28. Januar 2018

 

Die Ausstellung in Bonn gibt die Gelegenheit, Werke zu präsentieren, die lange nicht mehr oder noch nie in Deutschland zu sehen waren. Rund 100 zum Teil großformatige Gemälde und über 40 Zeichnungen veranschaulichen, welche Etappen und Ereignisse in der Laufbahn des Künstlers wesentlich zu seinem nationalen und internationalen Erfolg beigetragen haben.

 

Im Fokus der Präsentation steht auch die Frage nach Hodlers Strategien, die ihn dazu befähigten, als autonomer Künstler wahrgenommen und geschätzt zu werden. Thematisiert werden die Ausbildungszeit, Auslandsreisen, Wettbewerbsbeteiligungen, Skandale sowie die Ausstellungstätigkeit. Eine wichtige Rolle in Hodlers Künstlerkarriere kommt den Vermittlungsinstanzen zu: Seine Kontakte zu Sammlerinnen und Sammlern sowie zum Kunsthandel und zu den Kunstvereinen trugen zur erfolgreichen Verbreitung seiner Kunst bei, wobei Deutschland neben Wien und Paris eine zentrale Rolle spielte. Dieser Aspekt seiner Erfolgsgeschichte wird in der Ausstellung besonders gewürdigt.

 

Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich den formalen Besonderheiten der frühen Moderne, etwa die geschlossenen Formen, die großflächige Malweise, die parallelen Strukturen, der Rhythmus. Die Ausstellung berücksichtigt alle Gattungen wie Landschaft, Bildnis, Figur und Historie.

Hodlers Biografie wird mit Fotografien dokumentiert, die Einblick in das familiäre Umfeld, sein Atelier, seine Arbeitsweise und seinen Freundeskreis geben.

 

www.bundeskunsthalle.de

 

© Foto Startseite:

Ferdinand Hodler, Der Frühling um 1907-1910 © Privatsammlung Schweiz, Foto: Peter Schälchli, Zürich

 

© Foto Rubrik Ausstellungen:

Ferdinand Hodler, Blick ins Unendliche, Kopfstudie um 1914 © Privatsammlung Schweiz, Foto: Peter Schälchli, Zürich

  • Ferdinand Hodler Bildnis Berthe Holder 1894 Privatbesitz © SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)