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Tintoretto

 


6. Oktober 2017 bis 28, Januar 2018

 

In seiner großen Sonderschau widmet sich die Kölner Gemäldegalerie erstmals dem Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört. Dafür holt das Wallraf zahlreiche kostbare Leihgaben aus den großen Museen, u. a. in Amsterdam, Budapest, London, Madrid, Mailand, Rom, Venedig, Washington und Wien, an den Rhein.

 

Religiöse, allegorische, erotische Gemälde sowie Porträts des jungen Tintoretto kommen in der Kölner Ausstellung nicht nur erstmals zusammen, sondern begegnen auch verwandten Werken seiner künstlerischen Vorbilder und Konkurrenten wie zum Beispiel Andrea Schiavone und Paris Bordone. Ausgewählte Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen verdeutlichen darüber hinaus den weiten kulturellen Horizont des aufstrebenden Malers.

 

Die Ausstellung bietet den Besuchern nicht nur weltberühmte Werke, sondern auch brandneue Forschungsergebnisse. So fand Kurator Roland Krischel unter anderem heraus, dass ein großes und rätselhaftes Gemälde aus der Sammlung der britischen Königin nicht etwa von einem flämischen Maler stammt, sondern vom jungen Tintoretto. Das Wallraf zeigt das „Liebeslabyrinth“ der Royal Collection erstmals im Dialog mit gleichzeitig entstandenen Meisterwerken des Italieners. Die Kölner Jubiläumsschau ist anschließend im ältesten Museum Frankreichs zu Gast, dem Musée du Luxembourg in Paris.

     

www.wallraf.museum

 

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Jacopo Tintoretto, Abendmahl in Emmaus, um 1543, Öl auf Leinwand, 156 x 212 cm, Szépmüvészeti Múzeum / Museum der Bildenden Künste, Budapest Foto: © Szépmúvészeti Múzeum / Museum of Fine Arts Budapest

 

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Jacopo Tintoretto, Der heilige Ludwig, der heilige Georg und die Prinzessin, 1551, Öl auf Leinwand, 230 x 150 cm, Gallerie dell'Accademia, Venedig Foto: © bpk / Scala - courtesy of the Ministero Beni e Att. Culturali

  • Jacopo Tintoretto, Deukalion und Pyrrha beten vor der Statue der Göttin Themis, 1541/42, Öl auf Holz, 127 x 124 cm, Gallerie Estensi, Modena Foto: © Paolo Terzi